Mahlzeit! Business-Yoga in der Mittagspause

Words by Jana Ahrens
Photography: Matthew Henry
Business Yoga in der Mittagspause
Stress im Job kennen wir alle. Wenn einfach zu wenig Zeit für zu viele Aufgaben da ist, steigt der Stresspegel ganz schnell. An solchen Tagen stehen wir morgens früh auf, machen uns schnell fertig und lassen das Frühstück aus, damit wir bloß zeitig bei der Arbeit sein können. Und dann haben wir doch den ganzen Tag das Gefühl, dass wir nichts schaffen. Wir verkürzen unsere Mittagspause, rotieren, telefonieren, hantieren und machen abends noch Überstunden. Zeit für so etwas wie Sport bleibt in diesen Phasen sehr selten. Alarm, Alarm!

Nicht nur der Job leidet irgendwann unter dem Druck, sondern auch der Körper. Deshalb haben wir hier mal drei kurze Yoga-Übungen für zwischendurch zusammengestellt. Für die braucht ihr nur ein paar Minuten und sonst nichts. So lässt sich ganz kurz zwischendrin abschalten und Energie tanken. Auf geht’s!

Atmen. Ein und aus. So geht das.

Atemübung

Leg im Sitzen den Daumen der rechten Hand und den Ringfinger derselben an die Nase. Zeigefinger und Mittelfinger beugst du, der kleine Finger bleibt gestreckt. Die linke Hand liegt auf dem linken Bein. Atme nun durch beide Nasenlöcher einmal ruhig ein. Danach verschließt du mit dem Ringfinger das linke Nasenloch und atmest durch das rechte aus. Einmal durchatmen und anschließend das rechte Nasenloch mit dem Daumen zu halten und durch das linke ausatmen. Wiederhole das einige Male und setz folgenden Rhythmus fort: nur rechts ausatmen und links einatmen. Dadurch wirst du ruhiger und es fällt dir leichter, dich wieder zu konzentrieren.

Ein Park um die Ecke? Um so besser

Rücken-Yoga

Stell dich gerade hin, die Füße parallel zueinander und verschränke die Finger auf dem Rücken. Spann die Beine und den Beckenboden an. Versuch mal beim Einatmen die Arme nach oben zu strecken und die Brust gleichzeitig zu heben. Beim Ausatmen lässt du die Arme wieder locker und entspannst. Die Übung kannst du drei bis fünf Minuten wiederholen. Durch das Strecken wist du munter und wacher.

Egal wie, egal wann, der Nacken braucht immer Unterstützung

Nackenlockerung

Setz dich aufrecht hin und leg beide Hände auf die Schultern. Streck dabei einen Arm nach oben und den anderen nach unten. Fang dann an, mit beiden Armen langsame, entgegen gesetzte Kreise zu ziehen, sodass die Übung dem Kraulen beim Schwimmen ähnelt. Den Oberkörper kannst du locker mitbewegen. Wiederhol dieses Training einige Minuten und wechsele zwischendurch mal die Richtung. Dann entkrampfen sich nach einer Weile deine Nackenmuskeln und die Schultern entspannen sich nach und nach.

Share:

Jana Ahrens

Chefredakteurin

Jana Ahrens liebt die Auseinandersetzung mit der Mode und mit den Gegenständen und Situationen eines modernen Lebens. Sie interessiert sich weniger für schöne Dinge, als eher für die Schönheit ihrer Umstände. Bis 2013 hat sie als Modedesignerin gearbeitet. Seitdem widmet sie sich dem Schreiben. Im Januar 2018 hat sie die Chefredaktion des Monda Magazins übernommen.

Kommentieren