Die leckersten Plätzchen: Linzer Augen mit Matcha

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: PR
Linzer Augen mit Matcha
Matchatee lässt sich nicht nur hervorragend trinken, sondern auch gut in Plätzchen verarbeiten. Wie das grüne Pulver zu einem absoluten Weihnachts-Highlight wird, zeigt dieses Rezept.

Aus verlässlichen Quellen wissen wir: In vielen Haushalten haben die Weihnachtsbäckereien schon seit Anfang des Monats geöffnet. Und kein Wunder: Plätzchen gehören zum Dezember wie der Bart zum Weihnachtsmann. Und da wir gern immer mal wieder etwas Neues ausprobieren, heizen wir unseren Ofen gerade für die Linzer Augen mit Matcha vor.

Was ist Matcha?

Auch wenn man das vielleicht denken könnte: Matcha ist kein bloßer Hipster-Trend. Der zu feinstem Pulver verarbeitete Grüntee stammt aus China und blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Heute wird die Herkunft des Pulvers oft mit Japan in Verbindung gebracht, doch der Ursprung findet sich in der Epoche der Tang-Dynastie. Jedoch wahr ist, dass der japanische Mönch Eisai den pulverisierten Tee von einer China-Reise mit nach Hause brachte. Heute wird Matcha in ganz Japan hergestellt. In Cafés begegnet uns Matcha zum Beispiel in Form von Tee, Matcha-Latte oder als Bestandteil bestimmter Gerichte. Matcha ist aber nicht nur lecker, sondern auch für seine wohltuende Wirkung bekannt. Er enthält unter anderem Eisen, Kalium, Kalzium, Antioxidantien, Chlorophyll, Proteine und eine Menge Vitamine. Wer den Tee regelmäßig zu sich nimmt, soll angeblich die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigern können. Ein Versuch ist es wert – oder? Fangen wir doch gleich mit diesen köstlichen Plätzchen an.

 

Zutaten

Für ca. 25 Stück

  • 3 TL KISSA Matcha Basic (oder anderer Matcha)
  • 180 g Weizenmehl
  • 100 g Puderzucker
  • 250 g kalte vegane Margarine
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 250 g weiße Mandeln, gemahlen
  • fein abgeriebene Schale einer kleinen Bio-Zitrone
  • 4–5 EL Kirschmarmelade
In der Weihnachtsbäckerei…

 

Zubereitung

Mehl, Puderzucker, Margarine, Vanille, gemahlene Mandeln und Zitronenschale in eine Schüssel geben. KISSA Matcha Basic fein darüber sieben und alle Zutaten rasch mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 150 °C) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Den gekühlten Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz 3–4 mm dünn ausrollen. Dreiecke ausstechen und auf das Backblech legen. Bei der Hälfte der Dreiecke aus der Mitte jeweils ein weiteres, kleineres Dreieck ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen 5–6 Minuten hell backen. Anschließend herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Kirschmarmelade in einem kleinen Topf erwärmen. Die Kekse ohne Loch jeweils mit Marmelade bestreichen und die zweite Hälfte daraufsetzen.

Lecker: Linzer Augen mit Matcha
Besonders: Linzer Augen mit Matcha
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Rezept

Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

1 Kommentar

Mario
#1 — vor 1 Monat
Diese Kekse sind schon aus dem im 22. Jhd. ;)

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