Avant Garde bis heute: Das Sibylle Magazin

Words by Jana Ahrens
Das Sibylle Magazin
Natürlich, selbstbewusst und lässig, so sehen wir uns heute und so lieben wir die Modefotografie. Vorbilder für diesen Stil gibt es schon seit langem. Dazu gehört unteren anderen das Modemagazin Sibylle mit seinen zeitlosen Bilder-Strecken.
Natürlich, selbstbewusst und lässig, so sehen wir uns heute und so lieben wir die Modefotografie. Vorbilder für diesen Stil gibt es schon seit langem. Dazu gehört unteren anderen das Modemagazin Sibylle mit seinen zeitlosen Bilder-Strecken.

„Die alten Fotografien lassen viele neue alt aussehen.“ schrieb die Weltüber das Werk der Sibylle, dem Modemagazin, das von 1956 bis 1995 in Berlin erschien. Dass sie auch oft als die Ost-Vogue bezeichnet wurde, könnte direkt zu einem Vorurteil führen, denn von Mangel und Eintönigkeit ist in der Sibylle nichts zu finden.

Das Sibylle Magazin

Im Gegenteil: Die Bilder zeigen eine zeitlose Vision von Mode, die uns auch heute genau so auf Laufstegen und in Fotostrecken begegnen könnte. Ein zeitloser Stil der sich weitestgehend frei gemacht hat von Trends und stattdessen lieber mit besonderen Silhouetten, harmonischen Farbpalletten und einer besonderen Bildsprache spielt.

Das Sibylle Magazin

Um diesen Stil noch einmal zusammenzufassen wurde 2010 ein Sibylle Sammelband der schönsten Modefotografien der Sibylle herausgegeben. Dass dieser Band längst vergriffen ist, spricht an sich schon wieder Bände. Schade, dass dieses beeindruckende Magazin nicht weiter existieren konnte. Aber vielleicht ist es genau deshalb auch so eine wundervolle Inspiration für uns heute.

Das Sibylle Magazin

 

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Jana Ahrens

Chefredakteurin

Jana Ahrens liebt die Auseinandersetzung mit der Mode und mit den Gegenständen und Situationen eines modernen Lebens. Sie interessiert sich weniger für schöne Dinge, als eher für die Schönheit ihrer Umstände. Im Januar 2018 hat sie die Chefredaktion des Monda Magazins übernommen.

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