Wie der Streit um das Tragen eines Kopftuches eskaliert

Words by Claudia Marisa Alves de Castro
Photography: Qasim Sadiq auf Unsplash
Kopftuch
Es ist ein heikles und noch immer viel diskutiertes Thema: Kopftücher werden in Deutschland vielerorts nur geduldet, aber nicht akzeptiert. Aus Höflichkeit vor der Religion ließ sich eine deutsche SPD-Politikerin dazu hinreißen, bei einem öffentlichen Termin ihren Kopf zu bedecken. Der anschließende Aufschrei war, und ist bis heute groß.

Ich bin nur noch sprachlos.

Als die Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck im Februar die Stendaler Moschee in Sachsen-Anhalt betritt, ahnt sie offensichtlich nicht, welches Entsetzen sie wenig später auslösen wird. Ein in der Zeitung veröffentlichtes Foto zeigt die Staatssekretärin mit einem “Kopftuch”. Kurz nach Veröffentlichung meldete sich Bildungsminister Marco Tullner (CDU) via Twitter und erklärte empört: “Staatssekretärin Möbbeck tritt offiziell mit Kopftuch bei Moselms in Stendal auf. Ich bin nur noch sprachlos.”

DER “KOPFTUCHSTREIT” BRICHT IMMER WIEDER AUS

Zurecht, oder hat es Tullner und vielen anderen Politikern völlig umsonst die Sprache verschlagen? Der Streit um das Kopftuch bricht nicht nur hierzulande an verschiedenen Stellen immer wieder aus. Doch im gerade so toleranten und weltoffenen Deutschland gelten für jedes Bundesland mehr oder weniger strenge Regeln. So gilt beispielsweise bis heute in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Saarland ein Kopftuchverbot für Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen. Das Tragen eines Kopftuches gilt im europäischen Kulturkreis im Allgemeinen oft als Symbol der Unterordnung und wird als Stärkung fundamentalistisch-muslimischer Kreise gewertet.

Doch im Fall von Möbbeck hat das ihrer Meinung nach rein gar nichts mit ihrem Auftritt in der Moschee zu tun. Hier handele es sich lediglich um Respekt- und Rücksichtnahme und nicht darum, sich zu positionieren. “Das ist kein Kopftuch, sondern mein Halstuch. Wenn ich ein Gotteshaus besuche, nehme ich Rücksicht auf die geltenden Bekleidungsregeln. Ich unterstütze alle Frauen, die sich gegen den Zwang zu Kopftuch oder Burka wehren”, verteidigte sie sich in der “MZ”.

AFD-LANDESCHEF POGGENBURG SPRICHT VON “UNTERWERFUNG”

Höflichkeit und Respekt sind bewahrenswerte Tugenden. Die meisten Touristen, die im Urlaub Moscheen und Kirchen besuchen, halten sich an die dort geltenden Regeln. Doch gilt das auch für Personen, die nicht etwa privat, sondern in offizieller Funktion der Landes – oder Bundesregierung auftreten? Der Fall Möbbeck hat eine Uneinigkeit an die Oberfläche gespült, von der scheinbar alle glaubten, dass sie gar nicht erst zur Sprache kommen würde. Tullner will im Kabinett nun für einen Konsens werben, damit sich Politiker bei künftigen Moschee-Besuchen nicht verschleiern. Auch AfD-Landeschef André Poggenburg meldete sich zu Wort und deklarierte den vorangegangen Auftritt als “Unterwerfung”. Er geht sogar noch weiter und fordert den Rücktritt von Susi Möbbeck. “Eine Integrationsbeauftragte, die glaubt, man könne Integration durch Unterwerfung erreichen, ist völlig fehl am Platz.”

Für Möbbeck, die den Kontakt zu den islamischen Gemeinden intensivieren möchte, steht weiterhin fest, dass nur ein reger Austausch dafür sorgen kann, Vorbehalte aus dem Weg zu räumen. Dabei werde sie auch in Zukunft respektvoll und höflich bleiben.

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Claudia Alves de Castro kommt vom Land, war aber nie für die Kleinstadt gemacht. Jetzt – da sie in Hamburg lebt – kann sie ihrem Interesse für Menschen, Geschichten und dem Schreiben freien Lauf lassen. Vom Lifestyle- und Fashionblog, über die Arbeit beim Fernsehen vor und hinter der Kamera, bis hin zu den Online-Redaktionen großer Verlage, Claudia ist mit allen Medien-Wassern gewaschen. Neben ihrer Leidenschaft für ihren Beruf, macht sie ihre Liebe für Kultur, Medien und Reisen besonders glücklich. Seit März 2018 schreibt sie über all das bei uns.

69 Kommentare

Rudi Jup
#56 — vor 4 Tage 7 Stunden
Panos Terz
#54 — vor 5 Tage 12 Stunden
Kopftuch muslimischer Frauen , ein vielschichtiges Problem

1.Bis zu der islamischen “Revolution“ im Iran war es in Europa bei den muslimischen Frauen nicht üblich, Kopftuch zu tragen. Somit handelt es sich nicht um ein religiöses Gebot, sondern um ein Zeichen des politischen Islam, der dem Abendland feindlich gesinnt ist.

2. Die Gesellschafts-und Menschenbilder des Westlichen Kulturkreises auf der einen Seite und des Islamischen Kulturkreises auf der anderen Seite sind nicht nur unterschiedlich, sondern darüber hinaus entgegengesetzt. Dies gilt auch für die Stellung der Frau in der Gesellschaft und speziell für die Gleichberechtigung der Geschlechter. All dies stützt sich auf westlich-liberale Werte und Gesetze als Ergebnis der Europäischen Aufklärung, durch die das Mittelalter ein für allemal beendet worden ist. Daher natürlich sind wir nicht bereit, ins Mittelalter zurück zu fallen.

3. Das Kopftuchtragen ist dem Wesen nach ein Symbol der Unterdrückung , aber mindestens der sozialen Minderstellung der Frau, ein Ausdruck der Selbstisolierung, der fehlenden Individualität (unbekannt in der islamischen Tradition) und stellt in der Endkonsequenz objektiv eine Verletzung der Menschenrechte und zwar konkret der Würde, der Willensautonomie und der Entscheidungsfreiheit der betreffenden Frauen dar. Dass sie in der Mehrheit angeblich das Kopftuch freiwillig tragen, ist eine orientalische Chimäre. Es gibt allerdings auch einzelne Fälle des Kopftuchtragens als Modeerscheinung.

4.Die individuellen Menschenrechte und Grundfreiheiten sind gemäß den entsprechenden internationalen Menschenrechts-Konvenventionen nicht absolut. Damit ist gemeint die
Gewissens-und Religionsfreit, die von vielen Muslimen sehr extensiv in dem Sinne interpretiert wird, dass sogar die Teilnahme der Mädchen am Sportunterricht oder an gemeinsamen Schulasflügen von ihren Eltern nicht erlaubt wird oder das Tragen von Burga oder Nikab als Freiheits- und Menschenrechtsververwirklichung betrachtet wird.

5. Nach dem Differenzierungsgrundsatz sollte es zu einem partiellen Verbot des Kopftuchtragens kommen (z.B. in der Schule , bei den Gerichten und in der öffentlichen Vewaltung )
Müller Nikolaus
#53 — vor 1 Woche 5 Tage
Als Mensch Jahrgang 1950 weiß ich noch wie unsere Mütter und Großmütter und Schwestern Kopftuch trugen und die Männer trugen Mütze oder Hut..Wir alle trugen auf dem Dorf selbstgestrickte warme Wollsocken. Eigentlich die NORMALSTE Sache der Welt . Dieses ohne Kopfbedeckung laufen ist die beste Arbeitsbeschaffung für HNO Ärzte wegen der Stirnhöhlenentzündung als Folge der Erkältung im Winter.Das Betreten einer religiösen Stätte hat verschiedene Erscheinungsformen. Die Muslima tragen Kopftuch, die Jüdinnen tragen Kopftuch und die Juden tragen Kippa. Auf der Straße wirst du einem gläubugen Juden nie ohne Hut oder Kippa begegne. Bei Betreten einer Moschee sind die Schuhe abzulegen.Nur unsere sogenannten Christen gehen nur zur Taufe,Konfirmation und zur Hochzeit in die Kirche und dann die Frauen und Mädchen mit unbedecktem Haupt.
Toleranz endet dort wo wir nicht akzeptieren daß es in unserer ach so aufgeklärten Welt auch noch religiöse Vorschriften einzuhalten gibt.Da fragen sich die meisten doch warum wir Christen Freitags kein Fleisch essen sollen und warum sich Moslems vor dem Gebet einer Waschung vollziehen.Allgemeinwissen über die Religionen der Welt wäre zu empfehlen.
KingBester
#52 — vor 4 Wochen 1 Tag
Wenn man sich in einer Mosche bewegt sollte man sich so bewegen wie es vorgeschrieben ist. Im öffentlichen Raum sollte doch der gesetzliche Rahmen gewährt werden. Es ist doch halt so, dass verschleierte Frauen als potenzielle Gefährdung eingestuft werden. Das schlimme ist, das wir uns allen anderen anpassen müssen aber unsere eigene Persönligkeit einfach untergebuttert wird. Sind wir Deutschen kein Volk mehr??????????
Max und Moriz
#51 — vor 1 Monat 1 Woche
Das Kopftuch hat eine klare gesellschaftspolitische Bedeutung und Aussage - GENDER APARTHEIT !
aus verschiedenen Perspektiven:
1. Patriachatische Strukturen demostrieren offen, dass es Unterschiede in den Geschlechtern gibt
2. Frauen mit Kopftuch wollen sich von anderen Frauen abgrenzen (dies sind haram/ungläubig/Schl..)
3. Populistische Gruppierungen können sich plakativ dagegen stellen

daher - keine Kopftücher in der Öffentlichkeit - wenn doch religiös so wichtig ist, dann kann es bei religösen Feiern in religösen Einrichtungen getragen werden.
Wald
#50 — vor 2 Monaten 1 Woche
Das ist Merkel schuld.
Davor wir uns die AFD beschützen
Thomas Simons
#50.1 — vor 3 Wochen 6 Tage
Vielleicht erst Mal korrekt die deutsche Sprache benutzen... oder sind daran auch die gläubigen Muslime Schuld???

In reply to #50 by Wald

Trees de Ruiter
#50.1.1 — vor 2 Wochen 3 Tage
Wenn unsere Köningin aufs Besuch ist in einer Moskee trägt sie auch passende Kleidung. Warum soviel Kommentare? Und entschuldige mein Deutsch ist auch nicht fliessend, bin Holländerin

In reply to #50.1 by Thomas Simons

Bootsmann
#50.1.2 — vor 6 Tage 11 Stunden
Hallo Thomas, auch Du darfst die deutsche Sprache korrekt benutzen! Dazu solltest Du in oben stehendem Zusammenhang "schuld" klein schreiben. Ja das ist die Sache mit der eigenen Nase.

In reply to #50.1 by Thomas Simons

Nagyezsda
#49 — vor 2 Monaten 1 Woche
2050 wird die Islamisierung Westeuropas abgeschlossen sein. Die Ureinwohner Europas werden,wie einst der Indianer, in Reservaten leben und für die islamische Herrenrasse arbeiten.
Ines Starke
#49.1 — vor 4 Wochen
Daß glauben Sie vielleicht.Sie Deutschen werden dann nichtbmehr hier sein.Alle sie arbeiten können uns was im Kopf haben sind dann abgewandert.Dann wird es für sie Moslems dunkel im Deutschland,denn dann müssen sie sehen wie sie klar kommen.Stütze wird es dann nicht mehr geben uns auch kein Kindergeld.Sind wir doch mal ehrlich.Welchen nutzen hat der Islam denn bis heute der Menschheit gebracht.Na..?

In reply to #49 by Nagyezsda

Wunram
#49.1.1 — vor 1 Woche 1 Tag
Richtig! Und wenn es dunkel wird in Deutschland? Wohin gehen wir Deutshe dann ??

In reply to #49.1 by Ines Starke

Bosnien und Herzegowina
#49.1.2 — vor 5 Tage 11 Stunden
„Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an.“ – Mark Aurel
Oder:
„Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.“ – Aus dem Talmud


...welche Farbe hat meine Seele ?

In reply to #49.1 by Ines Starke

Thomas Simons
#49.2 — vor 3 Wochen 6 Tage
Lächerlich !
1. Es wird keine Islamisierung Westeuropas geben.
2. Es gibt keine "islamische Rasse" sondern höchst verschiedene islamisch beeinflusste Staaten und Volksgruppen (z.B. Araber, Berber, Türken, Indonesier und und und ...

In reply to #49 by Nagyezsda

vvvv
#49.2.1 — vor 3 Wochen 3 Tage
die Russen-wie diese"Nagyezsda"-immer alle Fehler Westens bemerken-aber NIE deren eigene.

Russland-ist komplett islamisiert.

Und die Russen uebe rdie"islamisierung"Europas reden.

lolololololol!

In reply to #49.2 by Thomas Simons

Clear mind
#49.3 — vor 4 Tage 8 Stunden
Selten so gelacht hhh

In reply to #49 by Nagyezsda

Fredy
#48 — vor 2 Monaten 3 Wochen
Kurz und bündig, wer nicht Islam feindlich ist den soll das Kopftuchtragen nicht stören, Gesichtsschleier aber nein, das geht schon näher an Vermummung. Wie in vielen Berichten bemerkt trugen früher sehr viele Frauen auf den Äckern Schleier, auch ältere Leute, Nonnen, Krankenschwestern und ist erst noch hygienisch da fliegen die Haare nicht überall rum zum Beispiel bei kochen etc.! Wer hat schon genre ein Haar in der Suppe? Es müssen auch nicht alle sein wie alle, das würde noch langweiliger. Einfach Toleranz und alles geht besser
Lois
#48.1 — vor 3 Wochen 1 Tag
Es ist schon ein Unterschied ob das Kopftuch getragen wird, weil sonst die Haare ins Gesicht hängen oder man sie wie früher vor dem Stallgeruch schützen will, weil man sich sonst ständig die Haare waschen muss, war ja früher nicht so einfach wenn man erst vorher den Holzofen heißen musste weil man nicht ständig warmes Wasser bereit hatte wie heute. In Islamischen Ländern wie dem Iran gibt es einen Kopftuchzwang, es haben schon einige Frauen absichtlich dagegen verstoßen und sind ohne Tuch auf die Straße gegangen und sitzen deshalb im Gefängnis. Wenn man als Frau diese Unterdrückung will kann man das auch so machen und sich diesem Unrechtssystem unterwerfen.

In reply to #48 by Fredy

Rahma
#48.2 — vor 3 Wochen 1 Tag
meine Meinung auch.

viele Grüße
Rahma

In reply to #48 by Fredy

H. Münch
#47 — vor 2 Monaten 3 Wochen
Die Frage bei dieser Thematik ist doch: Handelt es sich bei dem Tragen des Kopftuches um eine religiöse Glaubensangelegenheit oder geht es hier um ein Nationales gut. Mann kann es sehen wie man möchte, das Bloße tragen eines Kopftuches ist noch lange kein politisches Diskussionsthema. Wenn wir hier von Integration sprechen, dann heißt das doch, das wir über Zugewanderte sprechen(also Gäste in Unserem Land). Und wenn Gäste hier bei Uns Leben wollen, dann müssen wir sie in das nationale Sozialgefüge hier eingliedern. Das setzt aber auch voraus, das jeder Zugewanderte bereit ist, die Deutsche Kultur zu akzeptieren und anzunehmen. und das ist ein Knackpunkt in der Heutigen Zeit. Viele Zugewanderte sind nicht bereit , die Deutsche Kultur anzunehmen und zu akzeptieren. Mann muss aller dingst auch aufpassen, das man nationales Kulturerbe nicht durch die Politik missbrauchen lässt. Und die Religion darf man nicht mit Kulturellem Erbe vermischen. Beides hat seit Jahrhunderten einen extra Status. Die Kirche als solches existiert schon seit über 2000 Jahren. Damals hat niemand über Politik oder Glauben diskutiert. Also immer schön aufpassen mit dem was man äußert. Tatsache ist, wer in Deutschland leben möchte, muss die Deutsche Kultur annehmen und akzeptieren. Wer dazu nicht bereit ist, der sollte nochmal darüber Nachdenken, ob er nicht doch Lieber in seinem Heimatland bleiben möchte. Und tut Euch selbst einen Gefallen: Macht solche Entscheidungen nicht an einem Kopftuch fest. Ich bin Deutscher und akzeptiere jede Kultur auf diesem Planeten, so lange sie mich und andere nicht in meiner b.z.w. Unserer Lebens weise behindert. Und wenn ich mich in anderen Ländern aufhalte (egal mit welchem Status) dann richte ich mich immer nach den Regeln des Gastgebers. Das gleiche kann ich von jedem Zugewanderten in meinem Heimatland erwarten. Also die Diskussion sollte nicht um das Kopftuch gehen sondern um Grundsätzliche Fragen des miteinander Umgehens.
Mustafa
#47.1 — vor 2 Wochen 3 Tage
Respekt.

In reply to #47 by H. Münch

Panos Terz
#47.2 — vor 5 Tage 8 Stunden
So ist es. Es handelt sich um den Grundsatz der GEGENSEITIGKEIT.

In reply to #47 by H. Münch

Wolfgang
#46 — vor 2 Monaten 3 Wochen
Wenn ich machen Kommentar hier lese, frage ich mich, wie weit man aich schon von den Werten hier in Deutschland und Europa schon entfernt hat? Und dass man seine Werte schützt und achtet, hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit oder Rechtsradikalismus zu tun!
Der Islam gehört meiner Meinung nach nicht nach Europa ist kein Teil von uns, ist nicht mal eine Religion sondern eine politische Ideologie. Welche Religion frage ich, regelt (Koran) nicht nur die Verhaltensweisen der "Gläubigen" sondern auch, wie mit so genannten Ungläubigen zu verfahren ist? Weiter frage ich, was hat der Koran, der Islam oder der Islamismus (Politischer Islam) in den letzten 1000 Jahren zu unserer Kultur beigetragen? Was ist mit den christlichen Minderheiten in islamistisch geprägten Ländern? Warum Kreuze aus Schulklassen abhängen, Kopftücher jedoch zulassen? Und wie tolerant diskutieren Muslime, wenn es um ihre so genannte Religion geht? Man kann und darf nicht Toleranz predigen und selbst intolerant gegenüber anderen Religionen sein, bis zum Anschlag.
REINHOLD
#45 — vor 2 Monaten 4 Wochen
Müssen wir uns ihre Kultur auzwingen Lassen . Wenn meine Mutter ein Kopftuch getragen hat ,hat Sie es nivh wegen den Glauben getan ,um ihre Frisur zu schützen .BaSTA11
Anderson susanne
#44 — vor 3 Monaten
Es war einmal unser Deutschland und hier ist es nicht üblich, ein Kopftuch als Zeichen einer Einstellung zu tragen. Wenn man, von vielen Deutschen nicht " willkommenen" Gästen in einem Land leben möchte, das einem auch noch ein wunderbares Leben auf Kosten der Deutschen ermöglicht sollte man sich anpassen. Das Kopftuch ist eine Provokation uns gegenüber und wird auch oft sehr bewusst benutzt. Diese " GÄSTE" haben doch gar nicht vor sich hier anzupassen.
Deutschland hat sich bereits abgeschafft, GRATULATION
Lothar
#43 — vor 3 Monaten 1 Woche
irgendwie kann ich das alles nicht glauben. Das können doch alles nur Neandertaler sein die sich über ein Kopf/Halstuch erregen. In einer modernen Zeit muß doch jeder tragen können was er will.
Peter Kaiser
#42 — vor 3 Monaten 1 Woche
Die Verfasserin des Artikels selbst befeuert das Problem. Sie stellt es als selbstverständlich hin, dass Kopftuchzulassen mit Toleranz zu tun hat. Wäre es für sie auch Toleranz, wenn ich in einem muslimischen Land eine Moschee in kurzer Hose betreten würde? Wenn wir dieses Thema ehrlich diskutieren wollen, dann müssen wir dabei auf den wesentlichen Grundsäulen unserer Demokratie bleiben. Das sind z.B. Meinungsfreiheit und -pluralität. Und dazu gehört, nicht seine eigene Meinung zum Maß aller Dinge zu machen. Und jeden Andersdenkenden gleich wieder in eine Ecke zu stellen.


Das Kopftuch ist für mich kein religiöses Symbol. Das konnte mir bisher auch noch nicht erklären.


Und damit sind wir beim Umgang mit Kulturen und Respekt vor der Geschichte eines Landes und seiner Menschen. Genauso wie es mir eine Ehre ist, wenn ich in spezieller Kleidung eine Moschee betreten darf, so muss auch jeder in Deutschland lebende Muslim akzeptieren, dass ein Kopftuch eine klare Missachtung unserer Kultur und Traditionen ist.

Wer die Meinung anderer nicht achtet und sie in eine Ecke stellt, ist selbst moralisch wesentlich verwerflicher, als der, den er selbst kritisiert hat. Und damit in der Diskussion schon von Haus aus unglaubwürdig.
EAgleEYE
#41 — vor 3 Monaten 1 Woche
Bei all diesen debatten in foren medien usw über den Islam der Deutschland bedroht,
frage ich mich immer und immer wieder wie naiv müssen Menschen sein um vollig zu ignorieren das der Islam schon seit Jahrzehnten in Deutschland ist. Mit unzähligen Moscheen und Gemeinden. Tatsachlich gab es bis zu einem gewissen Moment in der jüngeren Geschichte nie ein Problem damit.
Wenn man nur halbwegs neutral die letzten Jahrzehnte die Medien der Welt verfolgt hat, konnte man eines ganz genau beobachten.
Und zwar die sich steigernde form, von der Hetz Kampagne der ach so beispielhaften Führungsnationen der welt gegen die muslimische welt.(bin Atheist!)
Es ist immer und immer wieder bewiesen worden wie die usa Regierungen von "Feinden" so geformt hat wie es ihrer Politik passt. Mit den dreckigsten Methoden. alles historisch belegt und bekannt. Nicht wenige ehemalige top Angehörige der Cia und us Regierung haben ihre aktionen jahre später sogar vor laufender Kamera bestätigt. Die meisten mit stolz wenige mit reue.
Worauf ich damit hinaus will ist das künstlich eine spirale der gewalt geschaffen wird mitten unter uns!!!
Kriege in regionen geführt von der Nato in denen es den Menschen zu 100% hinterher nicht besser geht. Jaja aber natürlich tun wir das aus nächsten Liebe. Weil wir den menchen dort helfen wollen...
Wacht auf. Lasst euch nicht hetzen. Leb dein leben in frieden und lass in Frieden leben.
Keine kriege mehr führen. Das geld kann man sehr sehr gut anderweitig verwenden.
Dann gibt es auch keine Flüchtlinge mehr.
Dem steht in erster linie ein Militärische Industrie mit erheblichem einfluss gegenüber.
Sie diktieren uns auch wie gefährlich ein Kopftuch angeblich ist...
Man könnte fast meinen Kopftücher sind alien Parasiten die die menchen übernehmen :)
Bosnien und Herzegowina
#41.1 — vor 5 Tage 12 Stunden
Leb dein leben in Frieden und lass in Frieden leben

RESSPEKT

„Behandele andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.”
„Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.”

„Teilen bringt Freude und Freunde.“
„Bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.“
...
unser Planet Erde braucht heute MENSCHEN

In reply to #41 by EAgleEYE

Daniela Maria Fernandez
#40 — vor 3 Monaten 2 Wochen
Dem stimme ich absolut zu! Dazu sollte man sich auch mal diesen Artikel genehmigen, das schlägt dem Fass den Boden aus! : FAZ.NET:http://www.faz.net/-gpg-9et6v?GEPC=s1
Erna ignetas
#39 — vor 3 Monaten 2 Wochen
Es its schwer zu sagen
Janosch, Yahya Baum
#38 — vor 3 Monaten 3 Wochen
Es ist leider eine Schande, dass in Deutschland wieder rechte Extremisten in Artikeln wie diesen eine Stimme bekommen haben. Dies deutet darauf hin, dass solches Gedankengut wieder Platz in der breiten Masse der Bevölkerung gewonnen hat. Man stelle sich diesen Artikel in den 70ern vor, sowas wäre undenkbar gewesen. Ich als Muslim fühle mich langsam aber sicher mit der Sorge konfrontiert, welche Parallelen von vor knapp 100 Jahren noch auf uns warten werden...
Roy Carvana
#37 — vor 3 Monaten 3 Wochen
Nun, so einfach wie manche Leute hier das tragen von Kopftücher gutheissen oder herunterspielen, ist geradezu erschreckend naiv. Als Atheist Toleranz zu fordern ist geradeu dumm, denn nichts verachten gläubige Muslime mehr als Menschen die keiner Religion angehören. Und gerade das Kopftuch ist das äussere Zeichen der Gläubigkeit. Wenig Gläubige tragen auch kein Kopftuch.
Vergleiche mit Kopftuch tragende Grosseltern sind hinkend und eher Traditionen geschuldet. Oder weil sich Frauen früher oft keinen Friseur leisten konnte, mit einem flotten Kopftuch war man auf die Schnelle passend gekleidet.
Cengiz
#36 — vor 3 Monaten 3 Wochen
Es ist traurig mit welchen dingen wir uns beschäftigen wo es wirklich wirklich wichtigere dinge auf der welt gibt um die wir ums kümmern sollten...
Sarah
#35 — vor 3 Monaten 3 Wochen
beim besuch einer synagoge müssen männer iheren kopf bedecken... noch nie jemand drüber aufgeregt... ach das ist weil es keine muslime sind.. klar, na ja dann..
JOANNIS LAZARIDIS
#34 — vor 3 Monaten 3 Wochen
ARMES DEUTSCHLAND BALD WIRST DU EIN MOSLEMISCHES LAND
achie
#33 — vor 4 Monaten
Manche Kommentare finde ich nicht nur peinlich, sondern rassistisch. Einer hat von den Gästen erzählt. Schwachsinn. Sie sind keine Gäste sondern Deutsche. Sie sind hier geboren und sie haben alle rechte wie die alle andere Menschen. Was ich anziehen oder trage, geht es weder den Staat noch irgend einen einzelne Personen. Mit einer Ausnahme Vermummung gehört nicht dazu. Kopftuch sagt über die Religiosität überhaupt nicht.
Ich finde ganze Diskussion und ganze Prozesse über Kopftuch überflüssig.
Daher finde ich deutsche Gesellschaft intolerant. Dahinter steckt natürlich islamfeindliche Haltung der europäischen Gesellschaft. Als Atheist habe ich kein Problem mit Kopftuch. Man muss auch politische Aussagen von den rassistischen Politiker von allen Parteien nicht ernst nehmen. Kopftuchträgerin soll man einfach so akzeptieren wie sie sind.
H.E.
#32 — vor 4 Monaten
@ Morgenstern
Sie haben völlig recht mit Ihrer Argumentation betr. Kopftuch, Burkini, Halal, Schächten etc. und sogar die Mehrfachehe, wie vor kurzem der Presse in Pinneberg/Schleswig-Holstein zu entnehmen war. Wo zwei Syrer per Gerichtsbeschluß von deutschen Gerichten damit durchgekommen sind, daß ihre Zweitfrauen offiziell einreisen durften und diese nun zusammen mit der Erstfrau in einem gemeinsamen Haushalt, bei dem einen mit 6 Kindern, das 7. ist inzwischen unterwegs, zusammenleben dürfen. (Hamburg z.B. erlaubt so etwas nicht.)
Und zu den vielen Argumenten mit den Kopftüchern ihrer Omas, die z.T. Bäuerinnen waren und den Vergleich mit den kopftuchtragenden Muslimas auch in Deutschland geht gar nicht. Diese Omas mußten häufig auf dem Feld arbeiten und es war ein Schutz, sowohl gegen Sonne als auch gegen Wind und Kälte. Nur trugen dies die Omas nicht aus religiösen Gründen wie die Muslimas.
Jedenfalls stelle ich den Islam in unserem liberalen und christlich geprägten Kulturkreis sehr in Frage.
Susanne
#31 — vor 4 Monaten
Die religiösen Geflogenheiten bei einem Besuch an einer religiösen Stätte zu beachten, halte ich für selbstverständlich, auch für staatliche Vertreter. Allerdings habe ich stehe ich dem Tragen eines Kopftuches im öffentlichen Raum doch skeptisch gegenüber. Oftmals, nicht immer, wird es getragen, sondern weil man zur Community dazugehören möchte oder sich von anderen abgrenzen möchte. Das ist durchaus legitim und nachvollziehbar, aber eben eine private Entscheidung. Sobald es aber drauf hinausläuft, dass Frauen, die kein Kopftuch tragen, diskriminiert werden und verächtlich behandelt werden, bin ich damit nicht mehr einverstanden. Ich kann mich übrigens noch gut daran erinnern, dass meine Mutter in Folge der 68 iger Jahre glücklich war, ohne Hut und Handschuhe auf die Straße gehen zu können und trotzdem als „anständige“ Frau angesehen wurde. Ich bin für ein Land mit Vielfalt ohne Abschottung einzelner ethnischer oder religiöser Gruppierungen, die sich gegenseitig respektieren. Dies kann nur gelingen, wenn man sich nicht selbst erhöht und andere als schlechter oder dümmer sieht. Diese Arroganz vernichtet den Dialog und lässt uns sprachlos und ohne Empathie werden.
Jarmila
#30 — vor 4 Monaten
Auch orthodoxe Jüdinnen bedecken ihren Kopf, wenn sie verheiratet sind. Entweder mit einer Perücke, in Israel mit Kopftüchern, die nach hinten gebunden werden, mit einem Hut, einem Turban oder Bandana. Manchmal trägt man z.B. unter dem Hut die Haare offen. Die Kopfbedeckung bedeutet, daß Gott über uns Menschen steht. Es gibt jemanden, der höher ist als wir selbst. Wir Menschen sind weder das Maß aller Dinge, noch unser eigener Gott. (Jüdische Männer tragen oft aus diesem Grund Hüte). Ich kenne islamische Frauen, die verschleiert zur Arbeit gehen, für die Schicht das Kopftuch abnehmen (z.B. bei der Arbeit in einer Großküche), um es nach der Schicht wieder aufzusetzen. Es ist auch ein Geschenk, das man Gott gibt. Man verzichtet auf einen Teil der weiblichen Schönheit. Viele Jüdinnen schminken sich trotz der Kopfbedeckung und tragen schönen Schmuck. In Osteuropa (meine Mutter war Osteuropäerin) ist ein Kopftuch während der Hl.Messe üblich. Auch rußlanddeutsche evangelische Christinnen tragen häufig Kopftücher. Selbst die nordische Göttin Freya, die in einem von Katzen gezogenen Wagen über den Himmel fliegt, ist mit einem Helm zu sehen. Dasselbe gilt für die sumerische Göttin Ninmah. Auf einem Bild der kanaanitischen Göttin Astarte wird die Göttin mit einer Art Krone, die ihren Kopf vollständig bedeckt, dargestellt. Die altägyptische Göttin Isis bedeckt ihr Haar mit einer goldenen Federkrone. Ich selbst habe in Deutschland an einer FH und einer Technischen Universität studiert und bin diplomiert. Ab dem nächsten Jahr möchte auch ich ein Kopftuch tragen. Bis jetzt hat mir noch der Mut dazu gefehlt. (Die Menschen sehen durch einen hindurch, antworten auf keinen Gruß, von haßerfüllten Blicken ganz zu schweigen, manchmal wird man in Geschäften nicht bedient. Ich bin auf offener Straße wegen einem langen, einem Dirndl ähnlichen Kleid von deutschen jungen Frauen als "Zigeunerin" beschimpft worden. Natürlich gilt das nicht für alle). Warum ich das will? Weil ich es Gott, der Göttin und Christus versprochen habe, für eine Sache, die ich von Ihnen erbeten habe. Und Gewalt gibt es überall, in jeder Religion, und auch im nichtreligiösen Bereich, man denke z.B. an die Odenwaldschule. Viel Gewalt sehen wir auch gar nicht, beispielsweise in der Altenpflege oder in Kinderheimen. Ich weiß, wovon ich spreche.
Joannis Papadopoulos
#29 — vor 4 Monaten 1 Woche
Das moslemische Kopftuch gehört nicht zu Europa.
Martin
#28 — vor 4 Monaten 1 Woche
Wenn alles was Fremd ist nach Hause geht was wird dann aus uns?Aber warum fahren wir in solche Länder um Urlaub zu machen?Manchmal fühle ich mich provoziert von den Frauen die ein Kopftuch tragen hier in D.
Michael
#27 — vor 4 Monaten 1 Woche
In Tirol ist es durchaus üblich Kopftuch zu tragen.
Meine Mutter trägt diesen regelmässig bei der Arbeit,die älteren Frauen im Dorf tragen den eigentlich IMMER. Sonntags ein besonders schönes.Meine kleine Tochter hat fast den ganzen Sommer über einen auf.Als Sonnenschutz super!.
Ich finde man sollte sich über wichtigere Dinge mehr Aufregen.
Morgenstern
#26 — vor 4 Monaten 1 Woche
Kopftuch, Burkini, halhal, Schächten, damit bezeugt der Islam das er nicht gekommen ist mit uns zusammen zu leben sondern das wir uns seinen Normen unterwerfen sollen. Gut zu beobachten lasst sich das wenn es immer wieder Angriffe auf das Neutralitätsgesetz gibt und Muslimin versuchen per Gerichtsurteil das Kopftuch in Behörden und in unsere Schulen zu bringen. Geht man Samstag Vormittag in deutschen Städten in die Fußgängerzonen, kann man die Frauen die Kopftuch tragen schon als erheblichen Anteil ausmachen die das Gesellschaftsbild prägen.Genau das ist eine Entwicklung die viele Bürger Sorgen bereitet. Solange der Koran nicht domestiziert ist, so lange muss er in Frage gestellt werden.
CHARLES NOBLE
#25 — vor 4 Monaten 1 Woche
ich finde es lächerlich darüber zu lamentieren
ich akzeptiere des anderen Religion sofern sie keinen anderen menschen dadurch leid zufügen
es gibt kein recht das besagt das eine religiöse Überzeugung und ausübung einer anderer verbieten kann
oder vorschreiben wie sie ihre glaubensriten zu praktizieren haben
ich bin gegen vollverschleierung, gegen zwangsverheiratung und sinnlose gewalt in jeglicher form
wir haben alle das recht auf diesen Planeten und in dieser welt leben zu dürfen mit all unseren angeborenen
lebenspraktiken
UND DAS OHNE GEWALT UND MORALISCHE UNTERDRÜCKUNG
der mensch hat das recht frei zu sein in seinen persönlichen Entscheidungen unter Berücksichtigung der allgemeinen Ethik
also sollen sie Kopftücher tragen
ABER OHNE ZWANG!!!!
und die Möglichkeit zur selbstentscheidung bei kinder und jugendlichen
Marlene Nussbaumer
#24 — vor 4 Monaten 1 Woche
Da Bayern, sehr gutes Kommentar.
Piero Paris
#23 — vor 4 Monaten 1 Woche
Die Menschheit wird nur dann Frieden finden, wenn sie sich von den Religionen befreien kann.
da Bayrische
#22 — vor 4 Monaten 2 Wochen
von Zusammen. Habe mir alles geschriebene durchgelesen. Mein Meinungsbild wegen dem Tragen eines Kopftuches kann ich sehr gut beurteilen da ich Wohnungen verwalte , indem viele Flüchtlinge wohnen.
Hiertragen die meisten Frauen ein Kopftuch. Auch wenn es , so wie in den letzten Wochen ,unerträglich heiß gewesen war , trugen die Frauen Kopftücher. Bei der ein oder anderen konnte ich beobachten , daß sie , wahrscheinlich durch Hitzestau am Kopf, starke Kreislaufprobleme bekamen. Ich weis nicht was da Vorrang hat, der Glaube oder ganz einfach die Gesundheit. Wenn ich z. B. in eine Wohnung gerufen werde weil z. B. ein Wasserhahn tropft, stelle ich immer wieder fest, daß die Frauen sich nahezu immer das Kopftuch um das Gesicht ziehen und sogar bis unmittelbar unter die Augen. Ich finde das gegenüber mir respektlos und unhöflich , die wollen ja was von mir also möchte ich auch meinen Gegenüber freundlich und offen in das Gesicht schauen können. Auch kann ich dann überprüfen, ob nicht jemand z. B. illegal bei uns in der Wohnung lebt, was ich schon einige male erlebt habe.

Ingo stimme ich voll zu, Integration statt Kopftuch.

Leider stelle ich persönlich fest und es bestätigt mich bei meiner Arbeit fast jeden Tag, daß 9 von 10 sich gar nicht integrieren wollen was sich halt auch durch das oben geschilderte Verhalten der Frauen widerspiegelt.

Fawkes stimme ich nicht zu.
Er empfiehlt allen den Koran zu lesen, ja wo leben wir denn. Sollen wir auch noch vielleicht konvertieren ? Ich dachte immer , daß die Flüchtlinge nur für eine kurze Zeit bei uns in Deutschland zu Gast sind und nach Beendigung des Krieges wieder nach Syrien , Afghanistan usw. zurückkehren werden. Wenn ich bei jemanden zu Gast bin habe ich mich auch als Gast zu benehmen und z. B. nicht mein gesamtes Gesicht zu bedecken was ja ganz leicht machbar ist wenn man Kopftuch trägt.

Dies hat nichts mit Dominanz und/oder ähnliches zu tun!!!

Übrigens stimme ich Herrn Hubert Geiser voll zu.

Persönlich stelle ich fest , daß ich mich , verhaltenstechnisch betrachtet , seit der Flüchtlingswelle sehr verändert habe. Zurückhaltend , vorsichtig , nichts falsches sagen , aussergewöhnlichen Abstand gegenüber Flüchtlingen . Oft weis ich nicht mehr , ob auch die richtige Person vor mir steht , sofern das Kopftuch über das gesamte Gesicht gezogen wurde.

So , jetzt könnt ihr alle auf mich losgehen.
algoviano
#21 — vor 5 Monaten 2 Wochen
Also Frau Möbbeck hat bei einem Besuch in einer Moschee ein Kopftuch aufgehabt, aus Höflichkeit bzw. aus Repekt vor den dort geltenden Gepflogenheiten? Und das ist mit der deutschen Kultur und Bildung in Sachsen-Anhalt nicht mehr vereinbar, so dass es den dortigen Bildungsminister Herrn Marco Tullner "sprachlos" gemacht hat und er durch einen Kabinettbeschluss verhindern möchte, dass sich eine solche "Verschleierung" wiederholt? Also abgesehen von Nonnen hat auch meine schwäbische katholische Großmutter fast immer ein Kopftuch getragen, und am Sonntag in der Kirche ein besonders schönes. Auch jüngere christliche Frauen habe ich schon wiederholt beim freiwilligen Tragen eines Kopftuches beobachtet - daher dachte ich bisher immer, das wäre in Deutschland erlaubt, und jede Frau hätte das Recht, darüber selber zu entscheiden? Dass in Sachsen-Anhalt ein Bildungsminister (!) offenbar Kopftuch und Kopftuch-Zwang miteinander verwechselt (oder hat er gar Kopftuch und Burka miteinander verwechselt?) und er deswegen alle weiblichen Politiker in Zukunft bei Moscheebesuchen zu vorsätzlich provokantem Auftreten zwingen will - also das macht mich jetzt sprachlos!
JulianeS
#20 — vor 5 Monaten 3 Wochen
Wir sind sprachlos, wenn eine Frau aus Respekt vor der Religion in einer Moschee ein Kopftuch ummacht? Was für eine Heuchelei!
Wenn ich als Frau eine katholische Kirch besuche bedecke ich aus Respekt vor der Religion meine Schultern und verzichte auf Minirock. Jeder findet das richtig. Wenn man eine Synagoge besucht wird sich als Man die Kippa aufgesetzt - aus Respekt vor der Religion und jeder findet es richtig. Es werden Tage der Kippa ausgerufen wo Privatmenschen und Menschen des öffentlichen Lebens offiziell Kippa tragen um ein Zeichen zu setzen. Wo ist due Gleichheit unter den Religionen? Es mag in Deutschland noch befremdlich wirken aber wir sollten den Islam akzeptieren und annehmen. Im Rahmen der deutschen Gesetze.
Emelle
#19 — vor 5 Monaten 4 Wochen
Meiner Meinung nach sollte daran gearbeitet werden, dieses Gedankengut von wegen Kopftücher seien einzig ein Zeichen der Unterdrückung zu "berichtigen". Wer in muslimischen Kreisen aufwächst wird wissen, dass die wenigsten sich auch nur ansatzweise unterdrückt fühlen. Die meisten sind damit aufgewachsen und imitieren es daher - oder sie entscheiden sich selbst dazu, eins zu tragen (ja, so etwas gibt es). Kleidung allein ist kein Zeichen der Unterdrückung. Unterdrückung drückt sich in den verschiedensten Facetten aus, denen auch Andersgläubige ausgeliefert sind. Vor allem die in Deutschland aufgewachsenen, aber auch Frauen aus Ländern, in denen der Islam zwar dominiert, viele Frauen aber ohne Kopftuch herumlaufen (wie der Türkei), würden offensichtlichen, degradierenden Sexismus nicht tolerieren und sich dagegen wehren. Dieses Gedankengut ist leider do verfälscht, dass sogar das Tragen von langen Röcken als Zeichen der Unterdrückung gilt, und keine Nicht-Muslimin solche "jemals tragen würde" (solche Diskussionen hatte ich persönlich schon zuhauf). (Nicht so) Überraschenderweise sind verstärkt Manner es, die diese Meinung vertreten.
Zudem sollte gesagt werden, dass die Aussage "Integration statt Kopftuch" leider vollkommen sinnlos ist. Da versteht jemand die Bedeutung des Wortes "Integration" nicht und sollte dieses noch einmal nachschlagen, um sicherzustellen, ob man die Definition nicht doch mit der von Assimilation vertauscht wurde.
Um jetzt auch einen direkten Bezug zum Eintrag zu nehmen, dass eine Politikerin ein Kopftuch beim Eintreten in eine Moschee zum Zeichen des Respekts trägt, ist vorbildlich. Dies ist der richtige Weg, auf jemanden oder etwas zuzugehen, ohne von Anfang an Kobflikte zu schüren. Diejenigen, die solches Verhalten kritisieren, sind die, die alleinig ihre Dominanz ganz klar darstellen wollen. Wer die Motive hinter einer respektvollen Geste nicht versteht, der sollte auch keinen Respekt von anderen erwarten. Das ist der Punkt, wo viele sagen "Aber das ist unser Land". Diese Aussage kann ich nachvollziehen, allerdings reizt es mich, wenn man keinen Anstand aufbringen kann, selbst den ersten Schritt zu gehen, nach dem Motto: "Du bist hierher gekommen, joa, jetzt pass dich mal fix an!". Wer auf seiner Dominanz beharrt, wird niemals Frieden herstellen, sondern einzig unf allein unnötigen Konflikt, Streit und Hass schüren.
Emma
#18 — vor 6 Monaten
Christliche Nonnen tragen eine Berufsbekleidung zu der eine Kopfbedeckung dazu gehört!
Auch in manchen anderen Berufen sind Berufsbekleidungen üblich und oft gehört dazu auch eine Kopfbedeckung.
Muss das jetzt auch mit dem islamischen Kopftuch vergleichen?
Emma
#17 — vor 6 Monaten
Ich bin Katholikin, war in meinem langen Leben sehr oft in der katholischen Kirche und habe dort NIE ein Kopftuch oder eine andere Kopfbedeckung aus religiösen Gründen getragen. Ich kenne auch keine Katholikin die in der Kirche Kopftuch trägt.
In südlichen Ländern ist dies allerdings ein Brauch.
J. Matter
#16 — vor 6 Monaten
Als kleiner Junge, meine Mutter arbeitete, war ich oft bei mener Grossmutter zu Gast. Meine Grossmutter ging ohne Kopftuch nie ausser Haus. Sei es zum einkaufen, zum Milchmann oder Bäcker , letztere kamen damals noch mit Ross und Wagen vorbei. War ein Sonntäglicher Kirchgang angesagt, trug Oma stets eine schwarze geklöppelte Kopfbedeckung die über den Kopf gelegt und locker um den Hals geschwungen war. Damals war das so üblich und kein Mensch hat sich drüber zu
irgend welchen negativen Bemerkungen hinreissen lassen. Ich frage mich oft was diese, meines Erachtens sinnlosen
Diskussionen, letztendlich bringen. Haben wir denn wirklich nichts anderes zu bereden?
Hans
#15 — vor 6 Monaten 1 Woche
Was ist eigentlich mit Christlichen Nonnen?? (Kopfbedeckung)
Gerhard STRAUSS
#14 — vor 6 Monaten 1 Woche
Und wer trägt keine Kippa an der Klagemauer?
Susanne Perkins
#13 — vor 6 Monaten 1 Woche
Denke mal an das foto von Merkel als sie es anhatte keiner sagte was ein kopftuch ist nur respact des glaubens einer Gemeinde die einen anderen andern glauben hat also was soll es
Hubert Geiser
#12 — vor 6 Monaten 1 Woche
Wer ein Gotteshaus besucht, hat sich aus meiner Sicht an die Regeln des Gastgebers zu halten. Das kann kopftuch bedeuten oder aber auch Verzicht auf Hut oder Minirock.

Das unbehagliche Gefühl, das viele bezüglich des Kopftuchs außerhalb von Gotteshäusern in unserer Gesellschaft haben, kommt wohl eher daher, dass die Normen des Gastgeberlands eben nicht respektiert werden und vielmehr versucht wird, dieses und andere Kleigungsstücke (siehe z.B. Burkinis) über religiöse Argumentation und Gerichtsverfahren (siehe Kopftuch für Lehrerinnen, Verweigern des Schwimmunterichts, Kopftuchzwang für kleine Mädchen, usw.) in unseren täglichen Leben zu etablieren.
Aldomondiale
#11 — vor 6 Monaten 1 Woche
Die AfD hat ihr eigenes Weltbild, welches von Bildung und Kultur wohl nur marginal berührt wird. Probleme werden am liebsten mit verbalen Angriffen gelöst. Wer lauter schreit, hat rechter.
Ingo
#10 — vor 6 Monaten 4 Wochen
Mein Motto: Integration statt Kopftuch!
Jana Ahrens
#10.1 — vor 6 Monaten 3 Wochen
Warum schließt sich das aus und wie genau integrierst Du denn höchstpersönlich? Wenn das Dein Motto ist?

In reply to #10 by Ingo

Heinz Fechtner
#9 — vor 7 Monaten
Vor zwei Jahren war ich im Urlaub in der Türkei. Viele Frauen trugen dort ein Kopftuch. Ich fand sie alle sehr hübsch und dachte dabei an meine Mutter, die eine fromme Christin war. Sie trug im Winter ein Kopftuch gegen die Kälte und im Sommer gegen den Wind und sonntags hatte sie ein schöneres Kopftuch umgehängt und niemand hat sich darüber aufgeregt. Eine Burka finde ich wirklich nicht so schön, aber ein Kopftuch? Übrigens tragen Männer in der Sahara auch Kopftücher. Als ich mal in einen Sandsturm geriet, wünschte ich mir, dass ich ein Kopftuch hätte. Das Kopftuch ist doch das wenigste, worüber man streiten sollte. Wenn sogar "Demokratische" Politiker sich aufregen, wenn jemand ein Kopftuch trägt, dann frage ich mich, in welchem Kindergarten wir leben? Warum sollte eine Lehrerin kein Kopftuch tragen? Sieht doch nett aus. Bei der Polizei geht das schlecht, weil die Uniform tragen. Das könnte man allerdings ändern, Ein Kopftuch schützt besser vor Straßenstaub und würde nicht so leicht wegfliegen als so ein Polizeideckel wenn eine Gewittersturm um die Ecke fegt.Ich bin durchaus ein nationalbewusster Germane, leider haben mancher meiner Volksgenossen überhaupt keinen Humor, würden am liebsten die Inquisition einführen.
Hanna
#8 — vor 7 Monaten 2 Wochen
Ich finde die Aufgeregtheit überflüssig. Zum Beispiel sieht man in Filmen, wenn kathol. Kirchen betreten werden, bedecken Frauen ihr Haupt mit einem Kopftuch oder Schleier. Wenn man also ein Gotteshaus betritt, kann es nicht verkehrt sein, der jeweiligen Religion in der jeweils üblichen Art Respekt zu erweisen. Niemand regt sich auf, wenn deutsche männliche Politiker in Israel oder auch hier in Deutschland jüdische Gedenkstätten oder Synagogen besuchen, eine Kippa auf ihrem Hinterkopf thronen haben, auch wenn sie selbst keine Juden sind.
Pedemarie
#7 — vor 8 Monaten 2 Wochen
Ich weiß nicht, ob es weiterhilft, immer auf die fehlende Toleranz gegenüber nicht-islamischen Religionen in muslimisch geprägten Ländern zu verweisen und daraus abzuleiten, wir müssten ja dann in Deutschland dem Islam gegenüber auch nicht so tolerant sein. Sollte das mit der Vorbildfunktion nicht andersrum laufen? Den Petersdom betrete ich als nicht gläubige Frau nicht mit nackten Schultern, nichtjüdische Synagogenbesucher setzen eine Kippa auf - wer jetzt Frau Möbbeck vorwirft, in einer Moschee ihr Haar bedeckt zu haben, misst doch wirklich mit zweierlei Maß. Und wenn der unerträgliche Herr Poggenburg hier Frau Möbbecks Rücktritt fordert, dann zeigt das nur, dass er wie viele von der AfD dem äußeren Schein und dem vermeintlich schnell zu Erkennenden mehr Bedeutung beimisst als den Inhalten, mit denen man sich erstmal vertraut machen sollte, bevor man seine voreilige Meinung in die Welt hinausposaunt.
Fawkes
#6 — vor 9 Monaten
Ich weiß, diese Frage ist für viele, die sich eher im linksliberalem Spektrum verorten eine Provokation. Aber sie muss dennoch erlaubt sein. Wie tolerant ist der Islam mit anderen Religionen oder wieviel Rücksicht können in einem islamischen Land Menschen erwarten, die vielleicht gar nicht mit dem Glauben ihrer Zeitgenossen konfrontiert werden wollen? Soweit ich weiß, genießen in keinem Land auf der Welt, in dem der Islam die dominierende Religion ist, die Menschen auch nur annähernd so viele Freiheiten und Möglichkeiten, sich zu entfalten, wie z.B. in Deutschland. Wie wird sich bei uns das gesellschaftliche Klima verändern, wenn die Bedeutung des Islams weiter zunimmt? Und ist ein liberaler Euro- Islam tatsächlich möglich? Einen Hinweis darauf könnte das Studium des Korans liefern. Dies sei hiermit allen empfohlen, die sich ein genaueres Bild machen wollen, denn der Koran ist und bleibt die Grundlage für den Islam- gleich welcher Ausprägung. Auch die Biographie Mohammeds ist in diesem Zusammenhang sehr interessant, wobei Mohammed im Islam zwar keinerlei göttlichen Status genießt, aber doch als in jeder Hinsicht vorbildlicher und nachahmenswerter Mensch gilt - bis heute.
Thomas Timm
#5 — vor 9 Monaten 1 Woche
Wenn ich ein Gotteshaus betrete, respektiere ich die Regeln der betreffenden Religion. In einer Kirche nehme ich den Hut ab, in einer Synagoge setze ich eine Kopfbedeckung auf und in einer Moschee entledige ich mich meiner Schuhe, das ist simple Höflichkeit vor dem Gastgeber. Aber bei Richtern, Richterinnen und Angehörigen der Polizei oder der Streitkräfte möchte ich keine religiösen Symbole sehen! Ansonsten soll jede(r) nach seiner Fasson selig werden!
A.Ami
#5.1 — vor 7 Monaten 2 Wochen
so ist es . Wenn ich bei jemandem zu Gast bin ,benehme ich ich mich entsprechend den Regeln und Normen des Gastgebers . Das gilt im übrigen nicht nur für die Vereinsräume der Glaubensgemeinschaften. Am FKK Strand zieht man sich halt nackt aus ,wenn man da hin will . Das bedeutet aber nicht ,das die auch nackt in der Stadt rumlaufen ,oder ????

In reply to #5 by Thomas Timm

Uwe Fuchs
#4 — vor 9 Monaten 2 Wochen
Deutsche Bäuerinnen auf dem Feld und auch andere Frauen hatten bei der Arbeit ein Kopftuch auf und es war normal, mich stört es nicht so lang es keine Voll Vermummung ist. Das Beitrags Bild ist übrigens sehr schön.
Jörg Jaschewski
#3 — vor 4 Wochen 1 Tag
Das ist Quatsch die Moslime haben sich nach unseren Regeln zu verhalten und nichts anderes und wenn denen das nicht Passt dann sollen die in ihren Land zu rück gehen

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